Im Wandel der Zeit: Der langsame Weg zur Naturkosmetik


Ein wunderschönes Hallo an euch alle da draußen,


heute gibt es mal keine Produktvorstellung! Ich möchte heute ein wenig über das Thema dekorative Kosmetik, aber auch über natürliche Hautpflege schreiben.


Warum das Umdenken


Wir beschäftigen uns nun ja seit einiger Zeit mit verschiedenen Skincare-Produkten und deren guten, wie auch schlechten Inhaltsstoffen. Durch die teilweise bedenklichen Inhaltsstoffe findet auch bei uns ein langsames Umdenken statt, was das Thema dekorative Kosmetik und Hautpflege angeht. In manch einem Beitrag konntet ihr schon erfahren, dass wir uns schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich schminken. Zum einen liegt das daran, dass wir mehr zur Natürlichkeit tendieren und zum anderen, dass wir natürlich auch in dekorativer Kosmetik viele Stoffe finden, die für unseren Körper oder auch für die Umwelt absolut bedenklich sind.


Und weil so viele Menschen fast täglich über viele Stunden Make-up tragen und diese Stoffe genauso auf und in unsere Haut eindringen, macht es auch da Sinn, zu schauen, was wir uns da eigentlich auf bzw. in die Haut schmieren.

Und nebenbei geht es hier nicht nur um unser Wohl, sondern auch um das Wohl der Tiere (Tierversuche) und um das Wohl unserer Umwelt (Plastik).


Nichts neues - aber jetzt viel Neues


Mich hat das Thema schon vor einigen Jahren beschäftigt, aber da war es wirklich noch um einiges schwieriger. Denn zum einen gab es nur wenig Naturkosmetikangebote und zum anderen waren die Produkte teilweise einfach unterirdisch in der Konsistenz und Handhabung. Sagen wir, die Naturkosmetik war einfach noch nicht so weit bzw. genug ausgereift um mit gewissen konventionellen Produkten mitzuhalten. Nur bestimmte Menschen kamen damit zurecht, denn wer wie ich eher sehr helle Haut hat, hatte in diesem Bereich absolut keine Chance bei der Farbauswahl. Im Übrigen war das vor langer Zeit auch in der Drogerie so! Helle Töne waren im Sortiment kaum vorhanden.


Aber auch in der Sparte Skincare hat sich vieles getan. Es gibt mittlerweile so viele tolle Anbieter, die ebenfalls mit super Wirkstoffen arbeiten. Natürlich ist nicht immer alles naturzertifiziert und in demeter Qualität, aber das muss es auch nicht immer sein.

Ich denke, wenn jeder schon einen kleinen Teil dazu beitragen würde, dann ergibt das am Ende auch einen großen Teil (oder wie geht der bekannte Spruch: Kleinvieh macht auch Mist ;)



Die farbtreffende Auswahl


Durch das wenige Angebot in der Naturkosmetik bin ich also recht schnell in den High-End Bereich gewandert und bin dort auch fündig geworden. Ich habe dort meine erste wirklich farbtreffende Foundation gefunden und das auch nur, weil mich eine Dame von Clinique damals anschaute und sagte: Sorry, aber ich glaube Sie sind mit Ihrer Hautfarbe bei einem anderen Counter besser dran und übergab mich an jemand anderen. Ich hatte echt Glück, dass diese Dame nicht nur ihre Produkte verkaufen wollte, sondern mir ehrlich mitteilte, dass ich bei Clinique eher keine gute Aussichten hatte.


Mittlerweile gibt es viele Anbieter im High-End Bereich, sowie auch in der Drogerie was helle Farbnuancen angeht. Ich muss aber zugeben, dass die Kosmetikindustrie auch ständig mit neuen Produkten oder verbesserten Produkten lockt.


So bin ich lange Zeit auch immer den ständig wechselnden und gehypten Produkten hinterhergelaufen, weil mein Perfektionismus natürlich volle Kanne eingeschlagen hatte und eine große Rolle spielte.

Mir ist neulich nochmal ganz bewusst geworden, dass meine ursprüngliche Lieblings-Make-up-Marke (aus USA kommend) defintiv nicht verneint, dass in ihren Entwicklungsprozessen mit Tierversuchen gearbeitet wird. Das möchte ich nicht mehr und ich würde mir wünschen, egal ob es jetzt um das Tier oder um die Umwelt geht, es würde mehr Menschen erreichen. Ich finde, darüber könnte man fast ein Schulfach eröffnen ;) (genauso wie über Lebensthemen, aber wir lernen ja lieber mit einem hochtechnischen kleinen Mathematikcomputer irgendwelche seltsamen Grafiken zu zeichnen, die in den wenigsten Fällen nochmal irgendwann im Leben vieler auftauchen!)



Weniger ist mehr und dann mit Spaß


Wie bereits erwähnt, tragen wir aber heute beide nur noch recht wenig Make-up, dennoch muss ich sagen, hier und da überkommt uns die Leidenschaft wieder in die Welt der Kosmetik einzutauchen. Weniger aus dem Grund perfekt zu sein, als irgendwie einfach aus Lust und Freude heraus, sich mal wieder zu schminken und optisch auch ein wenig zu verändern. Es ist kein tägliches Muss mehr, aber hier und da macht es uns einfach Spaß mit dekorativer Kosmetik zu spielen. Und auch die Hautpflege und die Nachhaltigkeit soll in Zukunft mehr Aufmerksamkeit bei uns bekommen.


Naturkosmetik integrieren


Nun ja eigentlich ist der Kern dieses Beitrags, dass wir in letzter Zeit das Thema Naturkosmetik bzw. natürliche Hautpflege wieder etwas in den Vordergrund geholt haben. Aktuell gibt es ja einige Hersteller, die sich wirklich nicht zu verstecken brauchen, was das Thema Make-up angeht. Und auch beim Thema Skincare gibt es tolle Hersteller.

Und genau das werden wir hier in nächster Zeit ein bisschen integrieren und zu dem einen oder anderen Naturkosmetikprodukt etwas schreiben.


Es gibt sicherlich Blogger, die das intensiver betreiben, wir möchten immer noch natürlich bleiben.


Wir wollen daher neben der Naturkosmetik auch dazu anregen, ab und an mal vielleicht kein Make-up zu tragen, denn ihr Lieben, schön und vollkommen seid ihr auch ohne Make-up! Wer euch was anderes sagt, der lügt ;)

Wer uns gerne auch mal einen Tipp geben möchte hinsichtlich der Produkte, kann uns er gerne eine Nachricht schreiben.


Wir sind sehr gespannt auf die kommenden Naturkosmetikprodukte...


Bis dahin, machts gut und bleibt alle gesund!